Wasserversorgung

Allgemeines:
Die Gemeinde Aholming betreibt seit 1978 eine zentrale Wasserversorgungsanlage. Nach einer Erweiterung in den Jahren 1990 bis 1992 sind mittlerweile bis auf 9 Anwesen alle Häuser in der Gemeinde an die öffentliche Anlage angeschlossen.
Das Trinkwasser kommt aus dem Grundwasserpumpwerk Moos der Wasserversorgung Bayerischer Wald und erfüllt die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sowie der DIN 50930. Seine Qualität wird regelmäßig überwacht. Es weist eine Gesamthärte von 22,6 Grad auf und ist damit dem Härtebereich 4 zuzuordnen. Die Prüfberichte über die chemisch-technische und hygienische Wasseranalyse können in der Gemeindeverwaltung eingesehen oder hier als PDF-Datei eingesehen werden:

Prüfbericht Wasser


Hinweise zur Betriebssicherheit:
Um eine höchstmögliche Betriebssicherheit und Korrosionsbeständigkeit der Hausinstallation sicherzustellen sowie Qualitätsbeeinträchtigungen des Wassers zu vermeiden, sollten Sie folgendes beachten:

     a) Die Errichtung der Hausinstallation und wesentliche Veränderungen daran dürfen nur durch ein anerkanntes Installationsunternehmen durchgeführt werden. Die Arbeiten sind mit größter Sorgfalt unter genauer Beachtung der anerkannten Regeln der Technik auszuführen.

     b) Es sind nur für Trinkwasser zugelassene Werkstoffe (z.B. mit DIN-DVGW und DVGW-Prüfzeichen) zu verwenden. Es sollten insbesondere auch die Werkstoffe Kunststoff und Edelstahl in Betracht gezogen werden.

Beim Ablesen der Wasserzähler stellen wir immer wieder fest, dass sich der Wasserverbrauch gegenüber dem Vorjahr unverhältnismäßig erhöht hat. Als Ursache wurden schon öfter technische Defekte im Leitungsbereich nach der Wasseruhr (z.B. Heizungsanlage, Toilettenspülung usw.) festgestellt. Diese Fehlerquellen könnten von Ihnen selbst erkannt werden, wenn Sie z.B. monatlich Ihren Wasserverbrauch am gemeindlichen Wasserzähler kontrollieren und einem eventuellen Mehrverbrauch sofort nachgehen. Auf diese Weise können unangenehme Überraschungen am Jahresende vermieden werden.

Gebühren:
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26.10.2009 die aus betriebswirtschaftlicher Sicht dringend erforderliche Anpassung der Gebühren für die Wasserversorgung beschlossen. Danach gelten ab 01.01.2010 folgende neue Gebührensätze, die in den Jahren 2011 und 2012 nochmals angepasst werden müssen:

Grundgebühr: Bis 6 m³ Nenndurchfluss: 59,92 € (brutto), Netto: 56 €/Jahr Bis 10 m³ Nenndurchfluss: 77,04 € (brutto), Netto: 72 €/Jahr
Verbrauchsgebühr ab 1.1.2010:     je m³ 1,49 € (brutto), Netto: 1,39 €
Verbrauchsgebühr ab 1.1.2011:     je m³ 1,58 € (brutto), Netto: 1,48 €
Verbrauchsgebühr ab 1.1.2012:     je m³ 1,64 € (brutto), Netto: 1,53 €


Herstellungsbeiträge:
Nach der Beitragssatzung erhebt die Gemeinde derzeit folgende Herstellungsbeiträge (jeweils zzgl. MWSt):

Pro qm Grundstücksfläche 0,50 €
Pro qm Geschoßfläche 4,94 €


Benutzung von Hausbrunnen:
Beim Ablesen der Wasserzähler müssen wir immer wieder die Benutzung bestehender und die Errichtung neuer, privater Brunnen für den häuslichen Brauchwasserbereich feststellen.

Hier müssen wir künftig als Ihr Wasserversorgungsunternehmen tätig werden, weil

    1.  aus seuchenhygienischen Gründen, insbesondere bei Verbindungen zwischen dem Leitungssystem des privaten Brunnens und dem öffentlichen Versorgungsnetz, die hervorragende Qualität unseres Trinkwassers gefährdet ist (das Mischen von Wasser der gemeindlichen Wasserversorgung mit Wasser z.B. aus Hausbrunnen ist nach DIN 1988 Teil 4 Nr. 3.2.2 grundsätzlich verboten und führt neben möglichen hygienischen Beeinträchtigungen und Rückwirkungen auf die öffentliche Anlage auch zu erhöhter Korrosionsgefahr Ihrer eigenen Hausinstallation) und
 
    2.  satzungsrechtliche Vorschriften entgegenstehen, wobei sicherlich auch wirtschaftliche Zwänge eine Rolle spielen. Die Gemeinde kann ihrer Pflichtaufgabe der einwandfreien und kostengünstigen Wasserversorgung nur dann nachkommen, wenn sie als Gegenleistung die satzungsgemäßen Wasser- und Abwassergebühren erhält, die sie für notwendige Investitionen und die Instandhaltung des Rohrleitungsnetzes benötigt.


Gemäß § 5 Abs. 2 der Wasserabgabesatzung der Gemeinde Aholming ist auf Grundstücken, die an die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung angeschlossen sind, der gesamte Bedarf an Wasser ausschließlich aus dieser Einrichtung zu decken (Benutzungszwang). Lediglich gesammeltes Niederschlagswasser darf ordnungsgemäß für Zwecke der Gartenbewässerung verwendet werden.

In der Gemeinderatssitzung am 01.12.2003 wurde ausdrücklich zur Erreichung einer größtmöglichen Gebührengerechtigkeit die Umsetzung dieser Satzungsbestimmungen gefordert. Danach kann es künftig nicht mehr hingenommen werden, dass aus eigenen Wasserversorgungsanlagen ohne Genehmigung Wasser für den Haushalt entnommen und dafür kein Entgelt an die Gemeinde entrichtet wird. Das daraus entstehende Abwasser wird ebenfalls ohne Entrichtung einer Gebühr in die öffentliche Abwasseranlage eingeleitet. Dieser Missbrauch muss in Zukunft mit Nachdruck abgestellt werden. Die Verwaltung wird ausdrücklich angehalten künftig auf den entsprechenden Satzungsvollzug zu achten. Das bedeutet, dass bei offensichtlicher Umgehung der Satzungsbestimmungen künftig von der Möglichkeit der Zuschätzung Gebrauch gemacht wird.

Wir hoffen in diesem Zusammenhang auf Ihr Verständnis und Ihre Einsicht, so dass es zu diesen unliebsamen Maßnahmen erst gar nicht kommen muss.

Störungen bei der gemeindlichen Wasserversorgung:

Bei Störungen an der gemeindlichen Wasserversorgung (z.B. Rohrbrüchen) wenden Sie sich bitte während der allgemeinen Dienstzeiten unter 09938/95050 an Ihre Gemeindeverwaltung. Bei Störungen am Wochenende (von Freitag 11 Uhr bis Montag 7.30 Uhr) rufen Sie bitte 09938/9505 – 18.

Download:
Wasserabgabesatzung (PDF)
Gebührensatzung (PDF)




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